Frau Daria Wirth setzt sich für Bethanische Unternehmenskultur ein

Herzlich Willkommen in den Kinderdörfern: Frau Daria Wirth setzt sich für Bethanische Unternehmenskultur ein

Wer einmal zu Gast in den Bethanien Kinderdörfern war weiß, wie sich der bethanische Geist anfühlt: Wir fühlen uns angenommen, behütet und hoffnungsvoll. Auch heute noch ist die Spiritualität, die die Dominikanerinnen von Bethanien vor mehr als 60 Jahren bei der Gründung der Kinderdörfer mitgebracht haben, zu spüren. Um das bethanische Gefühl noch zu verstärken, unterstützt nun seit dem 1. September Frau Daria Wirth das Team der Geschäftsführungszentrale als Mitarbeiterin für die Bethanische Unternehmenskultur. Die studierte Religionspädagogin und ausgebildete Gemeindereferentin war zuletzt in Bergisch Gladbach und Overath tätig, viele Ideen aus ihrer zehnjährigen Zeit in Kirchengemeinde bringt sie jetzt mit in die Kinderdörfer. „Ich möchte sowohl Mitarbeiter darin stärken, ihre eigene Spiritualität zu finden und zu vertiefen, als auch Ansätze geben, wie Religion in den Erziehungsalltag miteinfließen kann“, erzählt die 32-Jährige. „Im Kinderdorfleben gibt es auch Situationen, die von Leid und Hoffnungslosigkeit geprägt sind. Der Glaube und das Vertrauen auf Gott kann dabei ein Kraftspender sein.“

Adventskalender zur Weihnachtszeit
In der Weihnachtszeit wird Frau Wirth zum Beispiel einen spirituellen Adventskalender auf den Spuren von Pater Lataste Tag für Tag an die Mitarbeiterinnen senden, auch für bethanische Impulse im Alltag hat sie Ideen. „Ein spiritueller Bildschirmschoner wäre doch witzig“, sagt die Religionspädagogin und lacht. „Ich kann mir auch gut eine Bildreihe vorstellen, in der unsere Kinderdorffamilien und Gruppen oder die Mitarbeiter zeigen, welche christlichen Symboliken sie in ihrem Alltag begegnen. So bilden wir zum Beispiel unterschiedliche Büroaltäre ab.“ So findet Religion spielerisch einen festen Platz im Kinderdorfalltag.
Frau Wirth selbst hat die Spiritualität durchs Leben begleitet: schon früh hat sie in der Jungendkirche gearbeitet und die Arbeit der Seelsorger bewundert. Als Mutter von zwei Kindern genießt sie in ihrer Freizeit lange Spaziergänge in ihrer Heimat, dem Bergischen Land, geht gerne in die Sauna und kocht.  „Natürlich trifft Kirche immer mal wieder auf Kritik, die Botschaft, die vermittelt wird bleibt aber großartig“, erzählt sie und genau diese Begeisterung möchte sie an Mitarbeiter und Kinder weitergeben.

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