Facettenreiche Hobbykunst im Kinderdorf

Vor 16 Jahren als erste gemeinsame Aktion des Pastoralen Raums geplant und durchgeführt ist die Hobby-Kunst-Kultur-Ausstellung mittlerweile fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders. Am 19. und 20. März kamen wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Bethanien Kinderdorf in Erbach um an den 14 Ständen von 16 Hobbykünstlerinnen und -künstlern zu stöbern, zu staunen und natürlich auch zu kaufen.

Mit einer Vernissage eröffnete die Ausstellung am Samstag. Uschi Immesberger von der Großpfarrei St. Peter und Paul, Rheingau, begrüßte die anwesenden Gäste und Künstler mit dem Wunsch, dass die Ausstellung wie damals beim Pastoralen Raum nun auch die Großpfarrei weiter zusammenwachsen lässt. Thomas Kunz, der neue Kinderdorfleiter in Eltville freute sich über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher und stellte das Projekt Offene Werkstatt vor, dem der Erlös der Einnahmen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf in diesem Jahr zukommt. Die musikalische Einstimmung übernahmen der neunjährige Levin Immesberger und die vierzehnjährige Maria aus dem Kinderdorf.

Altbekannt und doch immer wieder neu begeisterten die handbemalten Ostereiner und die Rheingaumotive auf Ölminiaturbildchen von Siegfried Schön, der seit Anfang an dabei ist. Kreatives und Nützliches aus Holz präsentierte neben Hermann Anton in diesem Jahr auch wieder Armin Mühlsiegel. Ein besonderer Hingucker waren wie schon bei den letzten Ausstellung die Pappmaschee-Häschen des Valentinushaus in Kiedrich, die in diesem Jahr durch Ameisen und Raupen ergänzt wurden. Wer noch auf der Suche nach der passenden Osterdeko war, wurde ebenfalls schnell fündig: am Stand von Gabriele Breidling und Jutta Paragnik gab es farbenfrohes und liebevoll Gebasteltes, Helga Kraft begeisterte vor allem mit ihrer Recycling Kunst. Direkt im Eingang des Ausstellungsraumes begrüßte Heidemarie Kranz mit Osterdeko und Schmuck. Für besondere Begeisterung beim jungen Publikum sorgten die Minions-Eierwärmer von Susanne Marx-Herrlein, die es neben allerlei Österlichem zu entdecken gab. Erstmalig in diesem Jahr war neben dem Schmuck von Britta Capla allerhand Genähtes von Nicole Mouzon zu bestaunen. Das Bethanien Kinderdorf verkaufte wieder Selbstgebasteltes und vor allem die bunten Filzhühner entlocktem manchem Besucher ein Lächeln.

An der Fensterfront des Ausstellungsraumes konnten zahlreiche Malereien verschiedener Künstler bewundert werden. Neben der Acrylmalerei von Maria Bittner gab es in diesem Jahr zum zweiten Mal auch Bilder von Ute Bredenkötter zu sehen. Elisabeth Feiler präsentierte kleine Aquarellbilder und versteigerte im Rahmen der Ausstellung erfolgreich ein Bild zugunsten des Kinderdorfes. Tanja Schader rundete mit ihren Bildern und Glas-Fotografien die diesjährige Ausstellung erfolgreich ab.

Am Ende des Wochenendes konnten die Organisatoren eine erfreuliche Bilanz ziehen, denn trotz Konkurrenzveranstaltungen waren vor allem am Sonntag zahlreiche Besucherinnen und Besucher vor Ort. Die Ausstellung war sehr gut besucht und für die Gäste gab es viel zu sehen. Viele kamen mit den Künstlern ins Gespräch und verweilten anschließend bei Kaffee und Kuchen.  Die Einnahmen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf sowie der Erlös der Versteigerung und ein Teil der Einnahmen von Hermann Anton wurden am Ende des erfolgreichen Wochenendes an das Bethanien Kinderdorf in Eltville für die Offene Werkstatt gespendet. Über insgesamt 1.130 Euro freute sich Kinderdorfleiter Thomas Kunz sehr und dankte den Künstlerinnen und Künstlern für diese facettenreiche Veranstaltung, die das Leben im Kinderdorf auch in diesem Jahr wieder bereichert hat.

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